Aktuelle Änderungen zum gedruckten Programmheft 2021

Sonntag , 22, August 2021 Kommentare deaktiviert für Aktuelle Änderungen zum gedruckten Programmheft 2021

Zum gedruckten Programmheft 2021 gibt es folgende aktuelle Änderungen:

Zum Start der Ulmer Friedenswochen am 1. September 2021: Friedenspolitisch sind wir nicht im Lockdown

Dienstag , 17, August 2021 Kommentare deaktiviert für Zum Start der Ulmer Friedenswochen am 1. September 2021: Friedenspolitisch sind wir nicht im Lockdown

Die Organisatoren der Ulmer Friedenswochen 2021 sind zuversichtlich und stolz. „Es haben insgesamt 35 Gruppen aus der Region Ulm und Neu-Ulm im September insgesamt 37 verschiedene, bunte und anregende Aktionen auf die Beine gestellt. Das kann sich sehen lassen! Das alles ist uns entgegen aller Unabwägbarkeit in der Corona-Pandemie gelungen. Wir haben uns trotz dieser Schwierigkeiten nicht entmutigen und uns friedenspolitisch auch nicht in den Lockdown schicken lassen. Aber natürlich werden wir bei allen Veranstaltungen die aktuell gültigen Pandemie-Verordnungen einhalten.“

Die Ulmer Friedenswochen 2021 beginnen – so wie auch in den vergangenen Jahren – am Antikriegstag am 1. September, bieten praktisch täglich ein abwechslungsreiches und vielschichtiges Programm durch den gesamten Monat September. Am 11. September feiern alle Gruppen darüber hinaus ein gemeinsames Friedensfest.

Schon ein Stück Zeitgeschichte

Im Jahr 2021 finden praktisch die 16. Ulmer Friedenswochen statt – in dem jetzt bekannten Format ab 2017. Es hatte aber auch in früheren Jahren seit 1977 ähnliche regelmäßige Friedenswochen gegeben, die sich – laut aktueller Archiv-Forschung – bis 1988 zurück verfolgen lassen. Die Ulmer Friedenswochen sind damit ein Stück Zeitgeschichte geworden.


Wir halten die Friedenswochen für wichtig, weil die Welt vielerorts von Unrechtsstrukturen und Gewalt regiert wird. Nach unserer Überzeugung bedeutet Frieden nicht nur die Abwesenheit von Krieg, sondern auch die Schaffung von gerechten sozialen Zuständen in unserer Gesellschaft und weltweit. Deshalb sind die Ziele der Friedenswochen:

  • Aufdecken, was Frieden verhindert
  • Aufdecken von Machtstrukturen und Gewaltursachen
  • Aufzeigen von Alternativen
  • Sensibilisierung aller in Sachen Frieden
  • Aufzeigen von Handlungsmöglichkeiten für den Einzelnen, hier und heute

Hier zum aktuellen Programm 2021

Mehr zur Geschichte der Ulmer Friedenswochen

Vorwort des Ulmer Oberbürgermeisters

Freitag , 30, Juli 2021 Kommentare deaktiviert für Vorwort des Ulmer Oberbürgermeisters

Die neuen Progammhefte für September 2021 werden gerade in der Stadt verteilt.

Darin findet sich u.a. das Vorwort des Ulmer Oberbürgermeisters:

Liebe Leserinnen und Leser,
in vielen Regionen der Welt bestimmen Krieg und Gewalt das Leben. Menschen werden vertrieben, misshandelt, ermordet. Die Geschichte der Menschheit scheint eine Geschichte voller gewaltsamer Konflikte und Krieg zu sein. Doch Beispiele wie Europa, wo seit mehr als 70 Jahren Frieden herrscht, zeigen, dass es auch anders geht.
Die Ulmer Friedenswochen wollen aufzeigen, was Frieden verhindert. Sie beleuchten Machtstrukturen und Gewaltursachen und präsentieren Alternativen. Dabei geht es letztendlich auch um die Frage, was jede und jeder Einzelne von uns für die Schaffung und Wahrung des Friedens tun kann.
In diesem Jahr haben 30 verschiedene Veranstalter mit ebenso vielen Veranstaltungen trotz den Unabwägbarkeiten der Corona-Pandemie ein vielschichtiges Programm auf die Beine gestellt. Ich möchte allen Organisatoren und Mitwirkenden meinen herzlichen Dank für ihr entschiedenes Engagement aussprechen. Allen Teilnehmenden wünsche ich interessante Begegnungen und Anregungen, die auch über die Aktionswoche hinaus wirken.

Gunter Czisch Oberbürgermeister der Stadt Ulm

Spenden für Werbung

Donnerstag , 17, Juni 2021 Kommentare deaktiviert für Spenden für Werbung

Die gute Nachricht zuerst:
ES KLAPPT AUCH 2021 WIEDER MIT DEN ULMER FRIEDENSWOCHEN!
Nur:
Damit alle Veranstaltungen im September gut gelingen, muss auch gut dafür mit Plakaten und Flyers geworben werden – und dafür brauchen wir noch mehr Unterstützung.

Wir bitten um baldige Spenden auf das Konto:
DE16 6305 0000 0021 2796 38 bei der Sparkasse Ulm
Verein für Friedensarbeit
Stichwort: Ulmer Friedenswochen
Alle Spenden sind steuerlich absetzbar.

Die Ulmer Friedenswochen 2021 brauchen eine finanzielle Unterstützung

Samstag , 27, Februar 2021 Kommentare deaktiviert für Die Ulmer Friedenswochen 2021 brauchen eine finanzielle Unterstützung

Die Ulmer Friedenswochen waren in den Jahren 2017+2018+2019+2020 mit vielen Veranstaltungen, Friedensfesten und einem bunten Spektrum an aktiven Gruppen, Verbänden, Vereinen und engagierten Bürgern eine schöne Bereicherung für das Ulmer und Neu-Ulmer Kulturleben und sicher auch ein wichtiger Beitrag für ein friedliches Zusammenleben.

An diesem Erfolg wollen wir trotz aller Probleme und Unwägbarkeiten durch die CORONA-Pandemie und mit aller gebotenen Vorsicht im Herbst 2021 mit neuen Veranstaltungen und Aktionen wieder anknüpfen. Das geht aber nicht ohne finanzielle Unterstützung. Plakate, Flyer und ein erhöhter Hygiene-Aufwand kosten Geld. Aber: Mit Eurer / Ihrer Unterstützung können die Ulmer Friedenswochen auch 2021 wieder starten und ein wenig „Kultur für den Frieden“ neu zum Leben erwecken.

Wir bitten dafür um Spenden bis Ende April auf das Konto:
DE16 6305 0000 0021 2796 38 bei der Sparkasse Ulm
Verein für Friedensarbeit
Stichwort: Ulmer Friedenswochen
Die Spenden sind steuerlich absetzbar.

Spendenbrief in pdf

Eine Zusammenfassung der Ulmer Friedenswochen 2020

Donnerstag , 1, Oktober 2020 Kommentare deaktiviert für Eine Zusammenfassung der Ulmer Friedenswochen 2020

bei Radio Free FM. https://www.freefm.de/artikel/ein-friedvolles-fazit-die-ulmer-friedenswochen-2020

Zum Abschluss der Ulmer Friedenswochen 2020

Dienstag , 29, September 2020 Kommentare deaktiviert für Zum Abschluss der Ulmer Friedenswochen 2020

EINE LEBENDIGE KULTUR FÜR DEN FRIEDEN IST IN ULM MIT ALLER VORSICHT AUCH IN ZEITEN VON CORONA MÖGLICH. DAS HABEN DIE ULMER FRIEDENSWOCHEN 2020 BEWIESEN.

UNSERE WELT KANN FRIEDLICHER UND GERECHTER GESTALTET WERDEN.

Mit der Veranstaltung „Sprache verändert unsere Welt(sicht)“ am 30.09.2020 im Bürgerhaus Mitte gehen die diesjährigen Ulmer Friedenswochen zu Ende. Die 31 Veranstalter blicken sehr zufrieden auf die vergangenen Septemberwochen zurück. Die meisten der schon lange im Voraus geplanten Veranstaltungen, Ausstellungen und Aktionen konnten mit sorgfältiger Vorbereitung und mit allen notwendigen Corona-Hygienemaßnahmen über die Bühne gehen. Alle Termine waren gut besucht, zusätzlich gab es auch Ergänzung durch Live-Stream.

Neben kleineren Veranstaltungsformaten – wie zum Beispiel die Stolperstein-Führung – gab es auch drei größere Ausstellungen. Bemerkenswert dabei war, dass sich bei der Kunstausstellung „Friede, Freude, Eierkuchen“ nach einem Aufruf der Kunstpool-Galerie Künstlerinnen und Künstler aus ganz Deutschland beteiligt haben. Mit einer „Stadtrundfahrt zum Nachdenken“ im Doppeldeckerbus konnte man sich über die militaristische Vergangenheit und Gegenwart Ulms informieren. Es ist immer noch weitgehend unbekannt, wie viele militärabhängige und militärstützende Einrichtungen es hier gibt. Daneben konnten in klassischen Vortrags- und Diskussionsveranstaltungen trotz CORONA viele neue Anregungen und Informationen mit nach Hause genommen werden, wie die Welt gerechter und friedlicher gestaltet werden könnte.

Wir bedanken uns bei den regionalen Medien für die regelmäßigen Veranstaltungs-Ankündigungen. Allerdings wäre es höchst wünschenswert, wenn in Zukunft auch wieder mehr Berichte über die Inhalte der einzelnen Veranstaltungen veröffentlicht würden. Zum Beispiel wäre der Vortrag über „Albert Einstein als Pazifist“ im Hinblick auf das zu gründende Einstein-Museum in Ulm tatsächlich einen Bericht wert gewesen.

Alle aktiven Gruppen, die mit viel Engagement gemeinsam die Ulmer Friedenswochen 2020 durchgeführt haben, sind sich einig, dass auch im Herbst 2021 erneut Ulmer Friedenswochen stattfinden sollen, um in Ulm eine Kultur für den Frieden lebendig weiterleben zu lassen.