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Gefährliche Konflikte um das Wasser aus Tibet

20. September 2018 / 19:30 - 22:30

6€

Im Tibet-Hochplateau entspringen die wichtigen Flüsse Asiens: Chinas Gelber Fluss, Indiens und Bangladeschs Brahmaputra und andere. Die Flüsse sind Lebensadern für viele Millionen Menschen in China, Indien, Vietnam, Thailand, Burma, Bangladesch und weiteren Anrainerstaaten. Doch die Wasserressourcen sind zunehmend bedroht: Durch die globale Erderwärmung schmelzen die Gletscher ab, aus denen sich die Flüsse speisen, durch den Abbau von Gold und anderen Edelmetallen in den Uferregionen mancher Flüsse wird das Wasser verseucht. China und Indien leiten Flüsse zur Bewässerung landwirtschaftlicher Flächen um und errichten immer weitere Staudämme zur Energieversorgung, und zwar zum gegenseitigen Nachteil und ohne Rücksicht auf die kleineren Anrainerstaaten.

Ohne eine kooperative Regelung, die die Interessen aller Anrainerstaaten und ihrer Bevölkerungen berücksichtigt, könnten die Konflikte um das Wasser aus dem Tibet-Hochplateau in den nächsten Jahrzehnten zu einem Krieg zwischen den beiden Atomwaffenstaaten China und Indien führen.

Der Referent ist UNO-Korrespondent u. a. der Berliner „Tageszeitung“ (taz) und Träger des Göttinger Friedenspreises.

Referent: Andreas Zumach

Eintritt 6 €, ermäßigt 5 €

Details

Datum:
20. September 2018
Zeit:
19:30 - 22:30
Eintritt:
6€

Veranstalter

Tibet Initiative Deutschland e.V. Regionalgruppe Ulm/Neu-Ulm

Veranstaltungsort

Ochsenhäuser Hof
Grüner Hof 5
Ulm, 89073 Deutschland
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